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Ganztagsschule

Wir sind seit über 25 Jahren eine offene Ganztagsschule und blicken innerhalb dieses Systems auf eine abwechslungsreiche Entwicklung zurück. Trotz deutlich erschwerter Vertragsbedingungen auf arbeitsrechtlicher Ebene können wir unseren Schülerinnen und Schülern ein relativ umfangreiches Lern- und Entwicklungsangebot an drei Nachmittagen in der Woche (montags bis mittwochs) unterbreiten. Die Ganztagsschule beginnt an unserer Schule an allen drei Nachmittagen um 13.00 Uhr mit einem gemeinsamen Mittagessen in zwei Gruppen (Gruppe 1: 1. & 2. Jahrgang, Gruppe 2: 3. & 4. Jahrgang), das wir seit Beginn dieses Schuljahres über die Firma Himmelsthür beziehen. Nach dem Mittagessen haben alle teilnehmenden Schülerinnen und Schüler eine Mittagspause. Um 13.55 Uhr beginnt für viele GTS-Kinder die Hausaufgabenzeit, die bei uns vorwiegend von einem Team an Lehrkräften angeboten wird. Nach der Hausaufgabenzeit um 14.45 Uhr beginnt die AG-Zeit. Diese endet um 15.30 Uhr. Wenn Ihr Kind eine 60-minütige Arbeitsgemeinschaft besucht, kann es seine Hausaufgaben nicht in der Schule erledigen und muss diese entsprechend nach Schulschluss anfertigen.
Da es sich um ein offenes GTS-Angebot handelt, sind die jeweiligen GTS-Tage jeweils frei anwählbar. Das heißt, Ihr Kind kann, aber muss nicht am Lernangebot der GTS teilnehmen. Wenn es teilnimmt, kann es an ein, zwei oder drei Tagen teilnehmen. Auch die Arbeitsgemeinschaften können absolut frei gewählt werden. Diese werden von Lehrkräften oder einem unserer Kooperationspartner (derzeit Musikschule Hude, Turnverein Hude, TUS Vielstedt) 45- oder 60-minütig angeboten: Arbeitsgemeinschaften

Gemeinde Hude (Schulträger)

Die Gemeinde Hude ist unser Schulträger. Wir arbeiten beständig mit der Gemeinde Hude zusammen. 3-4 Mal im Schuljahr tagt der Schulausschuss. Derzeitige Lehrervertreterin im Schulausschuss ist Frau Birte Kempers, die Schulleiterin der Grundschule Hude-Süd.

Gesamtkonferenz

In der Gesamtkonferenz wirken die an der Unterrichts- und Erziehungsarbeit der Schule Beteiligten in pädagogischen Angelegenheiten zusammen. Die Mitglieder der Gesamtkonferenz an unserer Schule sind alle Lehrkräfte, die päd. Mitarbeiterinnen sowie 3 gewählte Vertreter/ Vertreterinnen aus der Schulelternschaft.


Die Gesamtkonferenz entscheidet über


a.   das Schulprogramm
b.   die Schulordnung
c.    die Geschäfts- und Wahlordnungen der Konferenzen und Ausschüsse
d.   Grundsätze für Leistungsbewertung und –beurteilung, Klassenarbeiten und Hausaufgaben sowie deren Koordinierung (§34 des NSchG)


An unserer Schule findet eine Gesamtkonferenz 1-2 Mal pro Schuljahr statt. Künftig wird die Schulvorstandsitzung aus organisatorischen Gründen mit in die Gesamtkonferenz etabliert (Ausnahme: Entlastung des Haushaltes).

Glatteis

Bei extremen Witterungsverhältnissen (z.B. Glatteis und Sturm) entscheidet der Landkreis Oldenburg darüber, ob der Unterricht ausfällt oder nicht. Ein Unterrichtsausfall wird in den entsprechenden Regionen über das Radio oder im Internet bekannt gegeben. Unabhängig davon können Eltern ihre Kinder bei extremen Witterungsverhältnissen auch dann für einen Tag zu Hause lassen, wenn offiziell kein Unterrichtsausfall angeordnet ist. In jedem Fall gilt die Regelung: Wenn Sie berufstätig sind und keine Möglichkeit haben, Ihr Kind außerhalb der Schule betreuen zu lassen, können Sie Ihr Kind in die Schule bringen. Es sind immer Lehrkräfte und weitere Kräfte unserer Schule anwesend, die Ihr Kind gerne betreuen.

Grünes Klassenzimmer („Urwald“)

Im vorderen Bereich unseres Schulgeländes befindet sich ein kleines Waldstück, das wir „grünes Klassenzimmer“ nennen und das von unseren Schülerinnen und Schülern gern als „Urwald“ bezeichnet wird. Während dieses Waldstück im Sommer von einzelnen Klassen hin und wieder z.B. zum gemeinsamen Lesen oder Erzählen im Klassenverband genutzt wird, fungiert es in den Pausen für viele Kinder als Versteck- und Spielnische.

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Hausaufgaben

Hausaufgaben sind zum Üben und Vertiefen des Gelernten am Vormittag gedacht, so dass wir diese als wichtig und wertvoll erachten. Kinder sollten ihre Hausaufgaben möglichst selbstständig erledigen können. Deshalb begleiten Sie die Hausaufgaben Ihres Kindes „lediglich“ und geben allenfalls Erklärungen und/ oder unterstützende Tipps. Wenn es häufiger zu Konflikten bei den Hausaufgaben kommt, sprechen Sie bitte offen mit der Klassenlehrkraft Ihres Kindes darüber. Gemeinsam können Sie nach Lösungen suchen und wieder zu einer entspannten Hausaufgabenzeit mit Ihrem Kind zurück finden. Hausaufgaben sollten der Belastbarkeit der Schüler und Schülerinnen angepasst sein: Im 1. und 2. Schuljahr sollte die Arbeitszeit für ein durchschnittlich schnell arbeitendes Kind nicht mehr als 30 Minuten, im 3. und 4. Schuljahr nicht mehr als 45 Minuten betragen. Hausaufgaben von Freitag zum Montag sind ebenso unzulässig wie Hausaufgaben über die Ferienzeiten.

Hausmeister

Unser Hausmeister heißt Herr Kerwel. Er ist für unsere gesamte Schulgemeinschaft  Ansprechpartner für all die Angelegenheiten, die das Schulgebäude bzw. die Außenanlagen betreffen. Herr Kerwel ist während unserer Schulöffnungszeiten täglich in der Schule und im Rahmen dessen jederzeit ansprechbar.

Hausschuhe

Die Kinder wechseln vor Unterrichtsbeginn ihre Straßenschuhe und ziehen eigene Hausschuhe an, die vor jedem Klassenraum abgestellt sind. Diese werden während des Schulvormittags in den Klassenräumen und im Schulgebäude getragen.

Hitzefrei

Gemäß der Vorgaben des Kultusministeriums gibt es an einer Verlässlichen Grundschule, wie auch wir sie sind, grundsätzlich kein offizielles „hitzefrei“, so dass der Umgang damit in der Entscheidung der eigenverantwortlichen Schule liegt. Hintergrund ist, dass Sie als Eltern einer Verlässlichen Grundschule die Gewähr haben, dass ihre Kinder zuverlässig an jedem Schultag bis 13.00 Uhr die Schule besuchen. Sollten die Temperaturen einmal sehr hoch sein, nehmen wir selbstverständlich Rücksicht auf die verminderte Leistungsbereitschaft der Kinder und suchen nach kindgerechten Lösungen.

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Informationen (s. auch Elterninformationen)

Uns liegt eine bestmögliche Transparenz auf informativer Ebene in der Begegnung mit Ihnen als Eltern und mit Ihren Kindern sehr am Herzen. Sollten Sie trotz unserer etablierten Informationskultur einmal den Eindruck haben, über wichtige  schulische Angelegenheiten nicht (hinreichend) informiert zu werden, wenden Sie sich bitte offen an die Klassenlehrkraft Ihres Kindes oder direkt an die Schulleitung. Aus verschiedenen Gründen sind wir inzwischen dazu übergegangen, die meisten Elterninformationen per Mailrundverteiler der jeweiligen Klassenlehrkraft zu versenden. Viele Eltern unserer Schule bestätigen uns, dass sie sich auf diese Weise schnell und sicher informiert sehen.

Inklusion

Seit Beginn des Schuljahres 2013/14 können Schülerinnen und Schüler mit unterschiedlichen Förderschwerpunkten inklusiv an einer Regelschule unterrichtet, begleitet und betreut werden. Die inklusive Beschulung („gesellschaftliche Teilhabe für alle“) ist gewollt und ermöglicht beeinträchtigten Schülerinnen und Schüler somit ein barrierefreies und gleichberechtigtes Lernen innerhalb eines Regelschulsystems. Eltern von Schülerinnen und Schülern mit einem festgestellten sonderpädagogischen Unterstützungsbedarf haben ein Wahlrecht und können somit frei entscheiden, ob ihr Kind eine allgemeinbildendes oder eine Förderschule besuchen soll. An unserer Schule beschulen wir aktuell rund 20 Kinder mit einem festgestellten Unterstützungsbedarf – vorwiegend in den Förderbereichen „Lernen“, zunehmend auch im Bereich der emotional-sozialen Entwicklung.  Im Bereich der Inklusion arbeiten wir an unserer Schule eng und vertrauensvoll mit Kolleginnen und Kollegen aus dem Förderschulbereich zusammen. Drei davon sind aktiv an unserer Schule eingesetzt und fördern die betroffenen Kinder bestmöglich in Kooperation mit unseren Regelschullehrkräften: Frau Elke Dröge, Frau Annika Theel und Herr Björn Werner. Auch wenn sich die inklusive Beschulung prozesshaft gut entwickelt hat und immer weiter entwickeln wird, kämpfen wir alle in diesem Bereich seit Jahren mit einer personellen und räumlichen Ressourcenknappheit. Mit dieser Knappheit gilt es umzugehen.  Gern schauen wir in gemeinsamen Beratungsgesprächen individuell auf das jeweilige Kind in seiner Ganzheit und suchen nach bestmöglichen Beschulungsmöglichkeiten.